Der Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums, Karl C. Berger, hieß die Gäste herzlich willkommen und bezeichnete das Sammlungs- und Forschungszentrum als konzeptionellen Meilenstein in der Entwicklung der Tiroler Museenlandschaft. Denn es vereint zentrales Sammlungsmanagement, höchste Sicherheitsvorkehrungen, optimale Lagerung der Exponate und modernste Arbeitsbedingungen zur Erforschung der Tiroler Vergangenheit unter einem Dach.
Von kleinen Nachtfaltern über seltene Musikinstrumente bis hin zu wertvollen Gemälden – das Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen ist eine wahre Schatzkammer. So finden neben sechs Sammlungen des Vereins Ferdinandeum, des Tiroler Volkskunstmuseums, des Kaiserjägermuseums und des Landes Tirol auch Werkstätten, Labors und Arbeitsplätze für 40 Mitarbeitern Platz.
Im neuen Sammlungs-und Forschungszentrum Hall lagern Millionen historischer Kostbarkeiten aus Tiroler Landesmuseen mit einem geschätzten Wert von über einer Milliarde Euro. (Dr. Heinz Wieser)